Die „Own Voice“-Diskussion

In den vergangenen Tagen ging es rund in der Autoren- und Leserwelt: Das Thema „Own Voice“ hat die Gemüter wahnsinnig erregt und für ziemlich viel Streit gesorgt. Dabei ist es doch gar nicht so kompliziert?

Was steckt hinter „Own Voice“ (OV)?

Als Autorin erfinde ich Charaktere. Dafür muss ich nicht einfach optisch eine Figur erfinden, also festlegen, welche Haar-, Augen- oder Hautfarbe sie haben soll. Ich muss auch entscheiden, ob diese Figur schnell zickig ist, Limetten liebt oder hasst, Alkohol trinkt oder schlichtweg auch, ob sie bi-, hetero-, homosexuell ist oder oder oder (das Spektrum ist sehr weit).

Es geht also um jede Menge Eigenschaften, die wahnsinnig persönlich für die Figur und auch für die Leser sind. Manche Fakten wie die eigene Sexualität können sich mit Sicherheit auch auf die Handlung des Buches auswirken, werden sich aber auf jeden Fall in der Gedankenwelt des Charakters widerspiegeln. UND gleichzeitig in der Art, wie der oder die Leserin das Buch und den Charakter wahrnehmen. „Die „Own Voice“-Diskussion“ weiterlesen

Kann Kritik motivieren?

Ich hatte monatelang keine Lust auf mein Manuskript. Das Gute ist – ich habe einen sogenannten Brot-Job, der mir Spaß macht und den ich nicht aufgeben werde. Trotzdem nimmt er mir natürlich per se schon viel Zeit weg, die ich nicht in „mein anderes Erwerbsleben“ investieren kann. Wie der erste Satz allerdings schon illustriert, hatte ich in den letzten Monaten sowieso keine Motivation, auch nur irgendwas zu schreiben oder umzuarbeiten. Die Inspiration war mir vollkommen flöten gegangen und wie es als Hobby-Autor so ist: Ich habe den Luxus, nur schreiben zu „müssen“, wenn ich weiß, was ich schreiben will. Als Vollzeit-Autor stelle ich mir das komplizierter vor, denn diese können nicht einfach ein paar Monate Sabbatical machen, nehme ich an.

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Über die Sympathie für Buchcharaktere

Da ich privat selbst sehr viel lese, habe ich einen Lovelybooks-Account – bisweilen schaffe ich es sogar noch, dort zu stöbern und nicht nur einem ganz bestimmten Kreis von Rezensenten zu folgen. Was mir neulich bei vielen Rezensionen aufgefallen ist, ist ein Aspekt, der sich um die Sympathie für die einzelnen Charaktere dreht. Es scheint wirklich vielen Lesern negativ aufzustoßen, wenn die Hauptperson oder andere, die „zu den Guten gehören“, nicht perfekt sind. Wenn sie menschliche Fehler haben, also beispielsweise zu schnell urteilen, keine Ahnung vom Umgang mit Männern/Frauen haben, sich manchmal einfach etwas doof anstellen. „Über die Sympathie für Buchcharaktere“ weiterlesen

Mögliches Cover für Buch 3

Hallo liebe:r Leser:in,

nachdem ich nun am Feierabend noch einige viele Worte in das aktuelle Manuskript von „Hokuspokus“ gekloppt habe, wollte ich mich bei dir noch kurz zu Worte melden. Zum einen mit der Versicherung – ES LÄUFT GUT. Wirklich gut. Selten habe ich so viel Vergnügen daran gehabt, ein Buch zu schreiben. Jeder Satz fühlt sich vollkommen natürlich an und es gab bisher kaum kreative Krisen oder Schreibblockaden. Zum anderen habe ich die Magie von Photoshop genutzt und ein mögliches Cover entwickelt. Zugegeben: Wer mir auf Facebook folgt, kennt es schon: „Mögliches Cover für Buch 3“ weiterlesen

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Sneak Peak für „Hokuspokus“

Liebe:r Leser:in,

das gute Fazit vorab: Den Veröffentlichungstermin kann ich zwar noch nicht 100%-ig bekanntgeben. Diese Sicherheit kommt daher, dass mein persönlicher #nanowrimo [National Novel Writing Month] sehr gut geklappt hat – da ich im November, wenn er immer offiziell stattfindet, nie Zeit habe, habe ich den Januar zum #nanowrimo auserkoren. „Sneak Peak für „Hokuspokus““ weiterlesen

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Fantasy Made in Minga

Guten Morgen liebe Leserin, lieber Leser!

Freu dich auf Rebekkah. Sie hat eine sehr schrullige Tante, die plötzlich verschwindet und ein Haus voller merkwürdiger Gegenstände hinterlässt, auf die sie aufpassen soll – bis ihr dann einige noch seltsamere Wesen die Aufwartung machen und sie kurzerhand mehr oder weniger als Schutzpatronin auserkoren haben. [Anmerkung: Das Präsens des Verbs ist „auserkiesen – aber hat das jemals schon jemand gehört? Klingt zu 80 Prozent nach einem Schreibfehler …] Ihre erste Challenge: Ihre Magie zurückbekommen, die ihre Tante in ihrer Kindheit unterdrückt hat – weil sie so zur Zielscheibe anderer Mächte geworden wäre. Ein sensationelles Abenteuer ist vorprogrammiert, während dem sie auf Zorin und Jules trifft – er ist ein Reisender und sie eine Heckenmagierin, die also nicht besonders viel Magie in sich trägt. Aber sich dafür verflixt gut mit Kräutermischungen und „Tee“ auskennt … „Fantasy Made in Minga“ weiterlesen

„Das Wissen der Welt“ wird Print!

Liebe Leserin, lieber Leser,

in den vergangenen Tagen hat es gebrodelt, die Kreativität kochte hoch und die digitalen Werkzeuge standen gar nicht mehr still. Aufbauend auf einer sehr ausführlichen Rezension von michaela schreibt habe ich „Das Wissen der Welt: Viktorias Reise“ noch einmal überarbeitet. Das eBook ist nun bei allen Händlern aktualisiert! Alle Punkte habe ich nicht berücksichtigt, aber der Eindruck, den Michaela bekommen hat, wollte ich so nicht ganz stehen lassen. Als Nachwuchsautorin ist Feedback wie dieses sehr sehr wertvoll – danke an Michaela! „„Das Wissen der Welt“ wird Print!“ weiterlesen

„Das Wissen der Welt – Viktorias Reise“

Cover eBookHabt ihr mal in den Kalender geschaut? Gestern war der 1. April :) Das heißt nichts anderes, als dass „Das Wissen der Welt – Viktorias Reise“ ab sofort in der überarbeiteten Version erhältlich ist. Hier einige der gängisten Shops, das eBook sollte aber auch über bol.de, ebook.de und weitere Anbieter erreichbar sein: „„Das Wissen der Welt – Viktorias Reise““ weiterlesen

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Self Publishing via Neobooks: Pro und Contra

[Dieser Artikel erschien 2017 und wird seither immer wieder aktualisiert.]

Self-Publishing (SP) ist wunderbar – für mich jedenfalls. Im Oktober 2015 erschien mein erstes eBook, im April 2017 folgte ein zweites Buch – mit genug Erfolg, der sich nicht nur auf die Einnahmen, sondern auch persönliche Erfahrungen bezieht. Zeit für ein kleines Resümée!

Ich liebe das Prinzip SP, denn nach der Fertigstellung des Manuskripts muss ich nicht Monate warten, bis das Buch letztendlich erscheint. Inhaltlich sind mir keine Grenzen gesetzt, abgesehen von legalen Rahmenbedingungen. SP heißt aber auch, dass ich weitestgehend auf mich allein gestellt bin. Wann ich beispielsweise mit wem ein Interview gebe, ob ich auf Veranstaltungen gehe – das liegt alles in meiner Hand. Genauso wie der Preis, die Covergestaltung und das Marketing. Das bedeutet viel Aufwand neben dem Schreiben, aber auch Unabhängigkeit. Die ist mir viel wert. So viel, dass ich das zweite Buch erst gar nicht versuchen werde, an einen etablierten Verlag zu verkaufen. „Self Publishing via Neobooks: Pro und Contra“ weiterlesen

Fantasy, Buch, Magie, altes Buch

Erscheinungstermin von „Das Wissen der Welt“

Fantasy, Buch, Magie, altes BuchWie ich es gestern auf Facebook bereits gepostet habe: Das Ende von meinem aktuellen Projekt ist endlich in Worte gefasst! Damit beginnt heute das Überarbeiten und Korrigieren der paar hundert Seiten. Hierfür nehme ich mir einen ganzen Monat Zeit, damit du, lieber Leser, am Ende nicht von Fehlern überrollt wirst. In anderen Worten: Es gibt einen genauen Erscheinungstermin! „Erscheinungstermin von „Das Wissen der Welt““ weiterlesen